Über 60 Fahrradfahrer, von klein bis groß, tummelten sich am Donnerstag auf dem Dörener Weg und es kamen immer neue hinzu. Es war ein fröhliches Fahren mit netten Gesprächen, denn man darf nun auf der neuen Fahrradstraße nebeneinander fahren.
Wir wollten auf die neuen Regeln einer Fahrradstraße
hinweisen und das ist mit dieser Aktion super gelungen. Viele Teilnehmer fragen
nach, wann denn die Aktion wiederholt wird.
Mit Handzetteln wurden Autofahrer, Anwohner und Radfahrer
auf die Verkehrsregeln hingewiesen, so dass hoffentlich in Zukunft eine
gegenseitige Rücksichtnahme stattfindet.
Für Autofahrer und Radfahrer gelten veränderte Regeln: Radfahrer dürfen nebeneinander fahren. Die Fahrradstraße ist für den Kfz-Verkehr freigegeben. Autofahrer sind hier Gäste und müssen sich als solche mit ihrer Geschwindigkeit dem Fahrradverkehr anpassen. Es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Allerdings bestimmen die Radfahrer das Tempo, weshalb gegebenenfalls langsamer gefahren werden muss. Das Überholen ist nur gestattet, wenn 1,50 Meter Sicherheitsabstand zum Fahrradfahrer eingehalten werden kann. Alle Verkehrsteilnehmer sind dazu angehalten, aufgrund der veränderten Situation besonders wachsam und rücksichtsvoll zu fahren. Die Aktion hat allen viel Spaß bereitet und vielleicht gibt es eine Wiederholung.
Dann kommen Sie am Donnerstag, 11. Juli von 17 – 19 Uhr in die Begegnungsstätte in der Adolf-Kolping-Straße. Jugendliche vom JAN-Projekt verwöhnen uns mit frisch zubereiteten Pfannkuchen.
Wir bieten Ihnen folgende Leckereien zum Belegen an: – Nutella – frische Erdbeeren – Erdbeermarmelade
Bitte melden Sie sich zur besseren Kalkulation bis Montag, 08. Juli, unter an. Wir freuen uns auf eine genussvolle Zeit miteinander!
Seit ein paar Wochen ist der Dörener Weg in unserem Viertel endlich eine Fahrradstraße! Doch was bedeutet eigentlich Fahrradstraße? Wir denken, dass auch einige von uns nicht so ganz sicher sind, wie man sich dort als Verkehrsteilnehmer verhalten soll.
Fahrradstraße bedeutet, dass dort nicht die PKWs und LKWs Vorfahrt haben, sondern die Fahrradfahrer! Doch leider halten sich viele Verkehrsteilnehmer nicht an diese Regelung, vielleicht weil sie die Verkehrsregeln, die hier gelten, nicht oder nicht richtig kennen.
Um diese neue Verkehrsregelung ins Bewusstsein aller Teilnehmer zu bringen, möchten wir vom Verein aus eine Aktion starten:
Am Donnerstag, den 4. Juli 2019, von 17.00 – 18.00 Uhr möchten wir den Dörener Weg und die umliegenden Straßen mit ganz vielen Fahrrädern befahren, so dass die Autofahrer die Radfahrer wahrnehmen und damit bemerken können, wie sie sich richtigerweise dort verhalten müssen. Hierzu möchten wir dann auch Flyer zur Information über die richtigen Regeln verteilen. Es soll eine ganz freundliche und positive Aktion sein, keineswegs eine Provokation!!!
Daher laden wir Euch alle, Eure Familien und Nachbarn ein, bei dieser Aktion mit Euren Fahrrädern mitzumachen, damit wir ganz viele Radfahrer sein werden. Nur so können wir auf die Belange der Radfahrer aufmerksam machen! Bitte kommt um 17.00 Uhr zum Treffpunkt Dörener Weg / Ecke An der Springbeke und fahrt den Dörener Weg ganz häufig stadtein- und stadtauswärts.
So können wir dazu beitragen, dass sich alle Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoll und achtsam verhalten und die neue Fahrradstraße ein echter Gewinn fürs Viertel wird.
Vor einiger Zeit, ganz unverhofft, da hat`s an meiner Tür geklopft, „Ich komm, ich komm ja schon“ rief ich und sah, es war Herr Parkinson.
Er zog gleich bei mir ein. Ins Dachgeschoss, da wollt` er rein. „Unkündbar bin ich“, rief er aus. Seither wohnt er in meinem Haus.
„Der Chef in diesem Haus bin ich“ erklärt` ich ihm, „und deshalb gilt für Dich: Zieh Dich zurück in Deine Räume und stör` nicht meine Lebensträume.“
Mit diesem selbst verfassten Gedicht begrüßte Angela Tops die interessierte Zuhörerschaft. Die Autorin hat mit Geschichten und weiteren Gedichten aus ihrem Buch „Herr Parkinson und Ich“ authentisch und mit viel Tiefgang spüren lassen, welche Auswirkungen diese Krankheit für den Erkrankten sowie für die Familienangehörigen und Freunde hat.
Die
Krise nach der Diagnose einer chronischen Krankheit als Chance des Wachsens zu
begreifen, über sich und die Welt zu lernen, diese Erfahrung hat Angela Tops
machen dürfen, nachdem sie „Herrn Parkinson“ angenommen hat.
LOSLASSEN vom bisherigen Leben – von den Kindern, dem Haus und Besitz, dem Groll über sich selbst oder andere. DANKBARKEIT – sich erinnern, was das Leben einem alles geschenkt hat. GELASSENHEIT – Wissen, dass letztendlich nur wenig planbar ist. Sich dem überlassen, was kommt. Den Augenblick bewusst leben. HOFFNUNG – dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist. Jeder hat Spuren in dieser Welt hinterlassen.
Diese abschließenden Gedanken und der Austausch über Erfahrungen und Fragen haben uns reich beschenkt – herzlichen Dank an Angela Tops und ihre Verstärkung beim Vorlesen, Marianne Baumann, für die Impulse und Anstöße zur Selbstreflexion.
Mit dem Projekt „1. Internationaler Bürgerbrunch“ haben wir uns bei dem BürgerProjekt 2019 der PSD Bank beworben. Bei der Publikumswahl vom 26. Juni um 8 Uhr bis zum 10. Juli um 16 Uhr kann online abgestimmt werden, welche Projekte in die zweite Runde einziehen sollen. In dieser Zeit können wir und unsere Unterstützer täglich für unser Projekt abstimmen. Die Abstimmung ist kostenlos und erfordert keine Angabe persönlicher Daten. Die fünf Projekte mit den meisten Stimmen werden für die zweite Runde nominiert. Zusätzlich nominiert eine Jury bis zu zehn weitere Projekte für die zweite Runde. Alle Projekte, die für die zweite Runde nominiert wurden, erhalten eine Basisförderung von je 1.000 Euro.
Es kann auf mehreren Geräten abgestimmt werden: bitte Handy, Tablet etc., also alle verfügbaren Geräte täglich für die Abstimmung nutzen.
Bei Nominierung haben wir in der zweiten Runde die Möglichkeit eine ausführliche Bewerbung einzureichen und somit unsere Förderchancen zu erhöhen. Eine fachkundige Jury entscheidet dann über die Vergabe der weiteren Fördermittel.