Fast zwei Stunden Zeit nahm sich Bürgermeister Dreier am 14.02.2017, um unseren Nachbarschaftsverein kennenzulernen.
Daniel Pohl (1. Vorsitzender) führte mit einer kurzen Fotopräsentation durch die vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Einzelne Arbeitsgruppen berichteten dem Bürgermeister von dem regen ehrenamtlichen Einsatz. Dadurch erfuhr Herr Dreier nicht nur etwas über gelungene Aktivitäten und Aktionen, sondern hatte auch ein offenes Ohr für Sorgen und Wünsche der Menschen im Quartier. Möglichst bald soll deshalb ein weiteres Treffen zur Verbesserung der Lebens-und Wohnqualität im Viertel stattfinden. Auch sicherte uns Bürgermeister Dreier Unterstützung beim Aufstellen eines Infokastens im Bereich Arndtstraße zu.Bürgermeister Dreier zeigte sich beeindruckt von dem lebendigen Miteinander über alle Generationen („von 4 Monaten bis 81 Jahre“) und den kreativen Ideen der Menschen und dem daraus resultierenden ehrenamtlichen Engagement.
Ganz besonders bedankten sich der Bürgermeister und alle Vereinsmitglieder bei Frau Pape, die uns als Leitung des St. Vincenz-Altenzentrums die Vereinsräumlichkeiten zur Verfügung stellt.
In einer entspannten und fröhlichen Atmosphäre kam es zu einem regen und informativen Gedankenaustausch. Bürgermeister Dreier dankte am Ende allen, die sich mit ihren unterschiedlichen Talenten für ein lebens- und liebenswertes Miteinander im Stadtviertel einsetzen.
Bürgermeister Dreier erhält das erste Exemplar unseres neuen Infoflyers, den wir in Kürze an alle Haushalte im Viertel verteilen.
Weitere Bilder:
Am 9. Juni 2016 verstarb für uns alle völlig unerwartet und viel zu früh Johannes Leifeld, unser stets zuverlässiger Schatzmeister des Vereins. Er hatte die Herausforderung einer schweren Krankheit angenommen und gut gemeistert. Als Verein verdanken wir ihm viel: seine Zeit, seine Erfahrungen und seine gütige und wertschätzende Art.
Durch seine Überzeugung, Nachbarschaft positiv gestalten zu können, machte er uns immer wieder Mut. Dafür danken wir ihm von ganzem Herzen.
Unser Mitgefühl gilt seinen Kindern, seiner Enkeltochter und allen Angehörigen.
Pressemitteilung der Nachbarschaft Paderborn-Ost zum Runden Tisch am 11.03.2016 zur geplanten Großraumdisco an der Detmolder Straße
Von der hohen Teilnehmerzahl begeistert, von den Antworten der Stadtverwaltung, des Kreises und der Ratsmitglieder enttäuscht.
So lautet das kurze aber einhellige Fazit der Nachbarschaft Paderborn Ost zum Runden Tisch zur geplanten Großraumdisco an der Detmolder Straße.
Die hohe Teilnehmerzahl von über 160 Personen und die Reaktionen aus der Fragerunde zeigten sehr deutlich, dass dieses Thema viele Anwohner beiderseits der Detmolder Straße mit Sorge erfüllt.
Eine Präsentation zeigte deutlich, dass das Quartier schon jetzt durch immer stärker werdenden Abkürzungsverkehr, Krach durch die Tuningszene, Müll durch Fastfood und den vielfachen Geschwindigkeitsübertretungen in den 30er Zonen arg gebeutelt ist.
Daher zeigten die Anwohner für die Genehmigung einer Großraumdisco zwischen zwei Wohngebieten absolut kein Verständnis und äußerten ihre Befürchtungen vor nächtlichem Lärm und Parksuchverkehr. Die Vertreter der Stadt, der Kreispolizei und der Ratsfraktionen konnten erleben, wie engagiert und betroffen die Anwohner ihre Wohnsituation schilderten und Unterstützung seitens der Stadt und des Kreis Paderborn einforderten.
Wer von den Veranstaltungsteilnehmern allerdings eine aussagekräftige Stellungnahme zu den genannten Problemen erwartet hatte, wurde enttäuscht. „Außer Entschuldigungen „Wir haben uns an den Richtlinien zu orientieren“ ,“Uns sind aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen, die wir einhalten müssen, die Hände gebunden“ habe ich eigentlich keine konkreten Maßnahmen von dieser Seite gehört, wie man die Situation der Anlieger erträglicher machen kann“ war die Reaktion eines Anliegers.
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Zur geplanten Großraumdisco in der Detmolder Straße
Nun steht der Termin für den runden Tisch: 11.03.2016 um 19.00 Uhr.
Jetzt etwas tun, bevor es zu spät ist!
Sie wollen in Ihren Straßen – keine Beeinträchtigung der Nachtruhe durch erhöhten, nächtlichen Verkehrslärm durch Discobesucher und getunte Autos? – keine parkenden und Parkplatz-suchenden Autos von Discobesuchern? – kein vermehrtes Müllaufkommen von Discobesuchern?
Das bisherige rasante Wachstum des Vereins mit aktuell über 60 Mitgliedern und der rege Besuch unserer Veranstaltungen zeugen von einer hohen Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung. Um diese positive Entwicklung zu unterstützen und den Verein zukunftsfähig zu erhalten, wurde zu einem Arbeitstreffen am 30.01.2016 eingeladen.
Im Sinne von Quartiersarbeit ist es wichtig, dass nicht der Vorstand der alleinige Ideengeber ist, sondern die einzelnen Projektgruppen selbstverantwortlich arbeiten dürfen. Quartiersarbeit als bürgerschaftliches Engagement lebt von der Eigeninitiative, dem Engagement und der Kreativität der Stadtteilbewohner.