Am letzten Sonntag trafen sich bei bestem Wanderwetter 15 Wanderfreunde im Haxtergrund, um gemeinsam den alten Pilgerweg zu erwandern. Um 10.00 Uhr gab Wanderführer Gregor das Startzeichen und los ging es. Nach ca. einer Stunde erreichten wir Schloß Hamborn. Weiter ging es vorbei am Nonnenbusch zur Hilligen Seele, wo eine 15 minütige Pause eingelegt wurde. Von dort aus startete die letzte Etappe zurück zum Haxtergrund. Einige waren das erste Mal mit wandern und die Begeisterung war groß.
Aus der Gruppe kam der Vorschlag, in den warmen Monaten monatlich eine Wanderung anzubieten. Vielleicht entwickelt sich ja eine neue Gruppe innerhalb der Nachbarschaft Paderborn Ost: eine Wandergruppe. Dabei sollte die Wanderführung immer abwechselnd jemand übernehmen, um es auf viele Schultern zu verteilen.
„Leben, wo die Sonne aufgeht“ – dieses humorige Motto der Nachbarschaft Paderborn-Ost machte seinem Namen alle Ehre, als sich bei angenehm sonnigem Herbstwetter über 40 Interessierte zum 2. Stadtteilspaziergang trafen. Alt und Jung erwanderten diesmal das „Blümchenviertel“ zwischen Detmolder Straße und Dörener Weg, ein in der 1960er Jahren erbautes Wohngebiet.
Amüsant und spannend wurde der Spaziergang durch die Erklärungen und Anekdötchen von Herrn Wegge, unser dort seit 50 Jahren lebende „Stadtviertelführer“. So konnte man erfahren, dass in der Anfangsphase des Siedlungsbaus ein bereits vorhandenes Lebensmittelgeschäft als Kommunikationszentrale diente mit dem einzigen Telefon in der Umgebung, einer Postannahmestelle und natürlich der Nachrichtenbörse – Quartiersarbeit im Stile der Sechziger.
Trotz ziemlich feuchten Wetters trafen sich etliche Wanderbegeisterte an der Kirche in Dahl, um den 12 km langen Karstrundweg zu erwandern. Zunächst führte der Weg durchs Ellerbachtal und zog sich dann durch Felder und Wiesen in sanfter Steigung bis auf den Knipsberg. Oben in der Hütte gab’s zur Pause neben Erläuterungen auch eine kleine Erfrischung und Wegzehrung von den beiden engagierten Wanderführern. So konnten alle gestärkt den Rückweg durchs Wald -und Wildnisgebiet Merschtal antreten, vorbei an einem Erdfall und einem ehemaligen Steinbruch.
Viele unterschiedliche Natureindrücke und nette Gespräche ließen die knapp dreistündige Wanderung wie im Fluge vergehen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbanden mit dem Dank an die Wanderführer den Wunsch, eine solche „Genusswanderung“ unbedingt zu wiederholen.
Bei angenehmen Herbstwetter machten sich etwa 25 Erwachsene und viele Kinder auf den Weg durch ihr Wohngebiet zwischen Benhauser und Driburger Straße.
Mit Kinderwagen, Fahrrädchen, Bollerwagen und zügig zu Fuß entdeckten wir manches Beachtenswertes wie Hausfassaden mit Mosaiken, gläserne Personenaufzüge an Mehrfamilienhäusern, einen Park hinter der Uhlandstraße und natürlich den Philosophenweg.