Nicht nur die Senior*innen, auch die Nachbarschaft ist eingeladen, das Libori-Treiben im Garten des St. Vincenz-Altenzentrums zu besuchen und Gemeinschaft zu erleben – natürlich unter Einhaltung der aktuellen Hygienekonzepte.
Von Entenangeln über Dosenwerfen bis hin zu Rikschafahrten wird vieles geboten. Und natürlich gibt es auch die üblichen Liborispezialitäten wie Popcorn, Zuckerwatte, Waffeln, Reibeplätzchen und Schokoladenfrüchte – alles selbst produziert in einer eigens organisierten Markthütte, die auf dem Grundstück des St. Vincenz-Altenzentrums aufgebaut wurde. Auch mit seelsorglichen Angeboten wird in der Festwoche an den Bistumspatron erinnert.
Die Gruppe Parents for Future hat gestern am Weltumwelttag eine Sternfahrt mit Fahrrädern von vier Orten zum Maspernplatz organisiert. Wir waren beeindruckt von der großen Zahl von Teilnehmenden, auch unseres Vereins, die vom Schulhof der Heinz-Nixdorf-Gesamtschule aufgebrochen sind.
Vom Maspernplatz aus starteten wir um 5 vor 12 gemeinsam mit hunderten von Radfahrern um den inneren Ring, begleitet von der Polizei war ein entspanntes, friedliches Fahren möglich, das nicht nur den Kindern gefallen hat 😊.
Die Mobilisierung der Paderborner Bevölkerung zeigt, dass viele den Ernst der Lage beim Thema Klimaschutz begriffen und eindrucksvoll bezeugt haben, wie wichtig ihnen das Leben nachfolgender Generationen ist. Vom Wissen über eine kranke Erde ins Handeln zu kommen – die Erfahrungen der Fahrraddemo machen Mut und schenken Zuversicht.
Der Maspernplatz füllte sich nach und nach mit Gruppen aus Schloß Neuhaus, dem Ahorn-Sportpark, der Heinz-Nixdorf-Gesamtschule und dem Golfplatz Haxterpark – „CAR IS OVER“.
Die Klimabänder mit individuellen Klimawünschen konnten wir an einer Kugel in den Paderwiesen befestigen.
Vor der Corona-Pandemie waren wir in mehreren Kleingruppen an einem Vormittag im Quartier auf Müll-Suche und wurden anschließend mit einem leckeren Eintopf vom St. Vincenz-Altenzentrum verwöhnt. Diese Tradition konnten wir so nicht fortsetzen, aber auch zu zweit oder dritt macht das Säubern Spaß! Über 100 Flaschen, jede Menge Plastik, Feuerzeuge und Kleidung waren in gut zwei Stunden eingesammelt. Mit unserem neuen Elektro-Lastenrad konnten wir die Abfälle bequem transportieren und das Glas zwischendurch rutzputz im Container entsorgen. Am Ende gab es dieses Mal keine Suppe, stattdessen unterwegs jede Menge aufmunternde Worte und Anerkennung von Menschen, die uns bei der Aktion begegnet sind.
Der ASP hat uns wie immer mit Greifzangen, Müllbeuteln und Handschuhen versorgt, ein unkompliziertes Angebot von sehr freundlichen Mitarbeitern.
Wir freuen uns über weitere Aktive, die anpacken und für ein sauberes Quartier sorgen.
Mit den neuen Aufklebern sieht das Lastenrad noch schöner aus 🙂
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Am Samstag starteten wir bei sonnigem Wetter zum Nonnengrund am Pilgerweg nahe Borchen-Etteln, um dort nach Pilzen Ausschau zu halten. Vom Parkplatz am Ruheforst schlugen wir uns mit unserem Ranger und einigen Pilzbüchern im Gepäck ins Unterholz.
Die Plakate zur Waldbrandgefahr durch die anhaltende Trockenheit ließen schon erahnen, dass es ggf. schwierig sein könnte, eine zahlreiche Ausbeute zu finden. Pilze lieben es eben feucht und warm.
Im naturbelassenen Wald nahe dem Ruheforst streiften wir durchs Unterholz. Jung und alt, Anfänger und Könner gemeinsam.
Unser Fang kann sich trotz Trockenheit dennoch sehen lassen, auch wenn einige von uns Alternativen fürs sattwerden beim Abendessen finden mussten und gefunden haben.
Wir haben gelernt, wie ein tödlicher Knollenblätterpilz aussieht und woran man diesen ziemlich eindeutig erkennen kann. Hier ein Foto eines schönen weißen Exemplars mit dem Hinweis: Tödlich giftig!!
Was frisch-hell aussieht, ist also nicht unbedingt auch „lebendig“ und attraktiv. Im Gegenteil!
Dazu haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass blau werdende Pilze beim Anschnitt, die einen nicht ganz so frischen und eher abschreckenden Eindruck erwecken, ggf. genießbar sein können. Verkehrte Welt? Nein, wir nennen es Artenvielfalt.
Dankeschön an unseren Wanderführer für einen schönen Waldspaziergang fern ab von Mobilfunkempfang in idyllischer Natur. Wir haben sehr anschaulich von seiner jahrelangen Fachkenntnis profitiert.
Allerdings reichte der dreistündige Ausflug noch nicht, uns zu Profis auszubilden.
„Ohne Corona“, wären wir auf einen kühlen Umtrunk in einem Biergarten eingekehrt. So fuhren wir zurück und planen, vielleicht im nächsten Jahr nochmal unter professioneller Anleitung auf die Jagd zu gehen.
Im Namen aller Pilzwanderer sage ich ein ganz herzliches Dankeschön für einen gelungenen Waldspaziergang.