Stadtgeschichte auf dem Ostfriedhof…

….konnten wir beim Stadtspaziergang im August aufspüren. Zahlreiche Ruhestätten bedeutender Paderborner und Paderborner Familien gab es zu entdecken: Dombaumeister Güldenpfennig, Familie Schöningh, Bürgermeister Wördehoff, Dr. Rörig, Kaplan Langenohl sind nur einige der prägenden Persönlichkeiten, die das kulturelle, wirtschaftliche oder politische Leben der Stadt beeinflusst haben.

Und natürlich besuchten wir auch das Grab der Dichterin Luise Hensel, die ihre letzten Lebensjahre in Paderborn verbracht hatte. Hier gab es von unserem „Wanderführer“ Norbert Riese nicht nur Geschichten und Anekdoten aus ihrem Leben, sondern auch die gesungene erste Strophe ihres bekannten Gedichts „Müde bin ich, geh‘ zur Ruh“.

Orientierung auf dem weitläufigen Gelände des Friedhofs schenkte die wunderschön restaurierte Langenohl-Kapelle und der Brunnen – ein ehemaliger „Kump“ vom Westerntor – mit dem ewigen Licht. Oftmals jedoch mussten wir gemeinsam nach den Grabstätten suchen, doch der Spaziergang lohnte in der parkähnlichen Umgebung mit den hohen alten Bäumen.

Trotz des prognostizierten Starkregens blieb uns der Wettergott 60 Minuten wohlgesonnen, so dass wir unseren Rundgang relativ trocken beenden konnten. Nur der Ausflug in den Philosophenweg fiel dann sprichwörtlich ins Wasser; dieser romantische Hohlweg Richtung Oststadt verlangt eindeutig nach besserem Wetter. 😉

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